Tagebuch 2014

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11. Januar 2014
Der bislang milde Winter ermöglichte einen unterbrechungslosen Fortgang der Gleisbauarbeiten. Für den Abschnitt auf der Wiese wurden die letzten Bögen vorgebogen, angelascht und die ersten Meter verschraubt. Parallel dazu gingen auch die Arbeiten an der Bogenweiche weiter.
15. Februar 2014
Mit der Bogenweiche geht es langsam aber stetig voran. Heute wurde die Herzstückspitze fertiggestellt und verschweisst, diverse Laschenlöcher gebohrt und die Weiche mit den Gleisen verschraubt. Ein neu gebauter Stellbock liegt auch schon bereit.
22. Februar 2014
Bei frühlingshaftem Wetter kam für eine "Streckenbereisung" auf der wegen des Gleisbaus zur Zeit nicht erreichbaren Strecke hilfsweise die Woltersdorfer DL6 zum Einsatz.
27. Februar 2014
Überraschender Zuwachs in der Sammlung: Bei Erdarbeiten auf dem benachbarten Firmengelände der Fa. Schmidt tauchten ein Ausfuhrwagen und Fragmente verschiedener 500 mm-Loren auf, die uns freundlicherweise überlassen wurden. Gerade der Ausfuhrwagen dürfte das älteste erhaltene Feldbahnfahrzeug aus dieser Gegend überhaupt sein, da es sich vermutlich um eine alte Decauville-Lore aus dem späten 19. Jahrhundert handelt. Vielen Dank an die Gebr. Schmidt Bauunternehmen AG!
8. März 2014
Die erste Flügelschiene der Bogenweiche wurde eingeschweisst und die Strecke um 5 m weiter vorgestreckt - mehr war mit unserem Zwei-Mann-Team heute nicht zu schaffen!
15. März 2014
Trotz stürmischen Wetters wurde der Gleisbau wieder ein ganzes Ende vorangetrieben. Der bislang elend schwer zu rangierende Schweißgenerator wurde auf ein Lorengestell gesetzt, was die Handhabung künftig wesentlich erleichtert.
22. März 2014
Von starken Regenfällen unterbrochen diente auch der heutige Arbeitseinsatz wieder dem Gleisbau. Für die Bogenweiche wurde die zweite Flügelschiene gebogen und der Streckenbau erreichte den Bahnübergang am Ende der Wiese. Herrlich blüht derzeit übrigens der Pflaumenbaum neben dem Lokschuppen...
5. April 2014
Zwei Mann, zwei Meilensteine: Die zweite Flügelschiene der Bogenweiche wurde eingeschweisst und die Strecke auf der Wiese eingeschottert.
12. April 2014
Wieder wurde fleißig geschweisst, geschraubt und gestopft: Die Bogenweiche erhielt ihre Radlenker und die Strecke ist endlich komplett bis zum Bahnübergang mit den Schwellen verschraubt und verlascht. Zur Prüfung der Radlenker der Bogenweiche durfte die Ns2f Nr. 5 als erste Lok die Weiche befahren.
26. April 2014
Nach kurzer österlicher Pause wurde der Streckenbau mit der Vormontage des Bahnübergangsjoches und der schweißtechnischen Fertigstellung der Bogenweiche wieder aufgenommen. Nebenbei wurde im Lokschuppen mal wieder etwas um- und aufgeräumt.
3. Mai 2014
Von den Schlanstedter Feldbahnern traf heute die Jung-Lok 7458 (EL 105, Baujahr 1937) in Herzfelde ein - genau genommen allerdings nur das Fahrwerk, da Motor, Getriebe und fast alle Teile der Aufbauten fehlen. Die lange Jahre beim VEB Ziegelkombinat Erfurt, Betriebsteil Mauerziegelwerk Nordhausen im Einsatz befindliche Lok diente zuletzt als Ersatzteilspender. Mittelfristig ist nun der Wiederaufbau der Lok vorgesehen. Danke an die Schlanstedter Feldbahner!
10. Mai 2014
Der heutige Arbeitseinsatz sorgte für Fortschritte im Gleisbau (Bogenweiche gestopft, Bahnübergangsjoch fertig geschweisst) und bei den Mauerwerksarbeiten an der Lokschuppenfront. Vor dem Bahnübergang an der Wiese wurde eine erste Betonschwelle aus Eigenfertigung eingebaut. Wenn sie sich bewährt, dann werden wohl noch einige Abschnitte damit ausgerüstet.
17. Mai 2014
Mit dem Einbau des neuen Bahnübergangsjoches wurde das Projekt Gleiserneuerung im Bereich der Wiese abgeschlossen. Nahtlos ging es mit der nächsten Etappe weiter: Auch die Schienen des anschließenden Bogens wurden nun ausgebaut und die neuen Schienen gebogen. Da der Unterbau und die Schwellen in diesem Bereich bereits 2010 ersetzt worden waren, beschränken sich die Arbeiten hier auf den Wechsel der abgefahrenen Schienen verschiedener Profile.
24. Mai 2014
Neben dem Schieneneinbau im Gleisbogen hinter der Wiese stand die Verschraubung des neuen Joches am 500er Gleis an, welches damit 10 Meter länger wurde. Hier sollen am Tag der offenen Tür (Pfingstsonntag!) einige 500-mm-Fahrzeuge ausgestellt werden.
31. Mai 2014
Wir haben fertig! Der sanierte Gleisabschnitt wurde endlich wieder an die Bestandsstrecke angeschlossen. Damit steht dem Fahrtag am Pfingstsonntag nichts mehr im Wege!
7. Juni 2014
Vor dem Tag der offenen Tür wurde noch einmal richtig rangeklotzt und die Außenanlage auf Vordermann gebracht. Marlies und Erhard sorgten dafür, dass es "in der Wildniss" fast wie auf einem Bauernhof aussah...
8. Juni 2014
Der Tag der offenen Tür war trotz einer Hitzewelle mit 33C ein schöner Erfolg: Immerhin rund 200 Besucher ließen sich eine Besichtigung der Anlage und eine Fahrt mit der Ziegeleibahn nicht nehmen. Als besondere Gastfahrzeuge waren diesmal der Heeresfeldbahnwagen der Familie Köhler aus Leipzig sowie (passend zum IFA-Treffen) die Schienenschwalbe von Jan Köttnitz aus Plauen im Einsatz. Weitere Bilder ...
29. Juni 2014
Bei den heutigen Rangierarbeiten ergab sich dieses Bild vom Zusammentreffen der beiden in recht unterschiedlichem Zustand befindlichen Jung-Loks: Vorn die rudimentäre 7458 (Baujahr 1937) und hinten vor dem Lokzug die aufgearbeitete 9648 (Baujahr 1941).
30. August 2014
Nach Ende der Sommerpause war erst einmal Freischnitt der Anlagen angesagt - man glaubt kaum, wie hoch das Unkraut in sechs Wochen so sprießen kann...
26. September 2014
Dank großzügiger Überlassung durch eine Baufirma konnten wir beim Rückbau eines alten Anschlussgleises einen großen Posten teilweise fast neuer Schwellenschrauben übernehmen.
19. Oktober 2014
Bei Planierarbeiten auf dem Firmengelände hatte die Raupe leider versehentlich das zugewachsene Streckenende an der Spitzkehre erwischt und so das Gleis auf den letzten 10 Metern auseinandergeschoben. Die als Gleisabschluss abgestellte Personenlore fiel zwischen die Schienen und gab ein geradezu jämmerliches Bild ab. Dank des Einsatzes des "handlichen Feldbahneinrückhebels" (ein 5m langes Stück Schiene) war die Lore schnell wieder auf den Schienen und nach dem Einbau einer neuen Schwelle sowie einer Spurstange war auch das Gleisproblem aus der Welt...
16. November 2014
Zur Vorbereitung der nächsten Gleisbauarbeiten ging es den im Laufe des Sommers durch die Rahmen der großen Kipploren gewachsenen Akazien an den Kragen. Rechtszeitig vor den nun nicht mehr fernen Nachtfrösten wurde auch das Wasser abgestellt und die Leitung entwässert.
20. November 2014
Dank vielfältiger Unterstützung konnten drei Feldbahnweichen erworben werden, die Anfang der 90er Jahre von der Ziegelei Herzfelde an die damalige Pioniereisenbahn Wuhlheide abgegeben worden waren. Wieder zurück in der alten Heimat, sind sie eine ganz wichtige Voraussetzung für die Fortführung der Sanierung der Gleisanlagen und den Wiederaufbau der Südstrecke.
23. November 2014
Der heutige Tag wurde genutzt, um vor dem nahenden Winter noch einmal allen Fahrzeugen bei bestem Herbstwetter etwas Auslauf zu gönnen. So konnten immerhin drei betriebsfähige Loks auf die Strecke geschickt werden. Für die Woltersdorfer Gastlok war es gleichzeitig der letzte Einsatz hier in diesem Jahr.
7. Dezember 2014
Dank der Unterstützung durch das Autohaus Prengemann und die Fa. Heim verließ zum Saisonabschluss heute die Woltersdorfer Gastlok bei idealem Wetter Herzfelde in Richtung Heimat.
21. Dezember 2014
Beim vorletzten Arbeitseinsatz des Jahres kamen die Ns2f Nr. 5 sowie die neue Gastlok vom Typ Diema DL8 (Baujahr 1959) aus Petershagen zum Einsatz. Neben den Vorbereitungen für die anstehenden Erdarbeiten für das Lokumsetzgleis, bei denen erstmals seit der Werksschließung im Jahre 1990 wieder eine Ns2f mit einem kompletten Zug aus großen Kipploren verkehrte, gingen auch die Arbeiten an der Jung EL 105 weiter, wo die aufgearbeiteten Achsen und Achshalter sowie das ebenfalls restaurierte Getriebe "anprobiert" wurden.
22. Dezember 2014
Beim nunmehr letzten Arbeitseinsatz des Jahres wurde bei ziemlichem Mistwetter der Unterbau für das Umfahrgleis am Lokschuppen hergestellt: Von der Bogenweiche bis hinter den Bahnübergang wurde der Boden ausgehoben und der Bereich mit Betonrecycling auf das künftige Schwellenniveau aufgefüllt. Als nächstes können nun die Schwellen ausgelegt werden. Der Aushub wurde natürlich standesgemäß mit der Feldbahn abgefahren.

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